{"id":412,"date":"2014-03-20T21:22:21","date_gmt":"2014-03-20T19:22:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.art-supplement.de\/?page_id=412"},"modified":"2018-03-16T19:37:47","modified_gmt":"2018-03-16T17:37:47","slug":"eugen-el","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.art-supplement.de\/?page_id=412","title":{"rendered":"Eugen El"},"content":{"rendered":"<h3>Unterschwellige Arbeitnehmer<\/h3>\n<div class=\"fb-quote fb_iframe_widget\"><strong>Eugen<\/strong> <strong>El<\/strong> zeigt Zeichnungen in G\u00f6ttinger Galerie \u201eArt Supplement\u201c<\/div>\n<div class=\"fb-quote fb_iframe_widget\"><\/div>\n<div class=\"pda-article-intro\">\n<p class=\"pda-aintro-p\">Zun\u00e4chst wirkt die Ausstellung des K\u00fcnstlers Eugen El in der Galerie \u201eArt Supplement\u201c kalt und steril. Die Zeichnungen des Frankfurter K\u00fcnstlers heben sich kaum vom Wei\u00df der W\u00e4nde ab. Eine Anlehnung an die Neue Sachlichkeit ist nicht zu \u00fcbersehen. \u201eNeue Gesichter\u201c, so lautet auch der Titel der Einzelausstellung mit Figurenzeichnungen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"pda-hmedia pda-article-fullsize hmedia\">\n<div class=\"pda-article-lead-feature\">\n<div class=\"pad-article-prev-box\" data-component=\"linkblock\"><a href=\"http:\/\/www.goettinger-tageblatt.de\/Kultur\/Regional\/Eugen-El-zeigt-Zeichnungen-in-Goettinger-Galerie-Art-Supplement\">G\u00f6ttinger Tageblatt\u00a0<\/a><\/div>\n<div class=\"pda-articledate\">Artikel ver\u00f6ffentlicht: <span class=\"dtstamp\" title=\"2014-06-23T18:30:00+02:00\">Montag, 23.06.2014 18:30 Uhr<br \/>\n<\/span>Artikel aktualisiert: <span class=\"updated dtstamp\" title=\"2014-06-26T00:41:51+02:00\">Donnerstag, 26.06.2014 00:41 Uhr<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pad-article-prev-container\">\n<div class=\"pad-article-prev-box\" data-component=\"linkblock\"><\/div>\n<div class=\"fn pda-imagecaption\">\n<p class=\"pda-textparagraph\">Neben seiner Zeichnung: Eugen Els Charakterstudien sehen ihm \u00e4hnlich, sind aber keine Portr\u00e4ts.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pda-article-image-container\">\n<div class=\"pda-article-img-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"photo\" src=\"http:\/\/www.goettinger-tageblatt.de\/var\/storage\/images\/gt-et\/nachrichten\/kultur\/kultur-vor-ort\/eugen-el-zeigt-zeichnungen-in-goettinger-galerie-art-supplement\/113843938-1-ger-DE\/Eugen-El-zeigt-Zeichnungen-in-Goettinger-Galerie-Art-Supplement_pdaArticleWide.jpg\" width=\"505\" height=\"336\" \/><br \/>\nQuelle: Heller<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pda-article-body\">\n<div id=\"articlesocial\" class=\"pda-article-socialmedia\"><\/div>\n<p><!-- ARTIKEL --><\/p>\n<div id=\"articlecontent\" class=\"pda-abody entry-content fb-quotable\">\n<p class=\"pda-abody-p\"><b>G\u00f6ttingen<\/b>. Die Zeichnungen zeigen stets denselben Menschen. Ein Mann, vielleicht Anfang 30, mal mit Krawatte, mal mit Pullunder, immer steif mit einem kaum wahrnehmbaren L\u00e4cheln. Die Zeichnungen erinnern an Bewerbungsfotos. Allerdings scheint der Tag vor dem Fototermin schlecht gelaufen zu sein.<\/p>\n<p class=\"pda-abody-p\">Eine gewisse \u00c4hnlichkeit mit dem in Minsk geborenen K\u00fcnstler ist erkennbar. Er zeichnet ohne Modell. Es sind Charakterstudien, introspektiv, vielleicht sehen die Figuren ihm deswegen \u00e4hnlich, sagt El. Es gehe darum, Haltungen auszuprobieren. El zeichnet also Stellvertreter, Selbstportr\u00e4ts die als Kommentare im Raum stehen.<\/p>\n<div id=\"oms_intext_container\"><b class=\"pda-abody-strong\">Figurenzeichnungen und Selbstportr\u00e4ts<\/b><\/div>\n<div id=\"teads_intext_container\"><\/div>\n<p class=\"pda-abody-p\">Eugen El hat in Offenbach studiert. Inspiriert haben ihn der K\u00fcnstler Christian Hahn und sein Professor an der Hochschule f\u00fcr Gestaltung, Christian Janecke. Drei Themen interessieren El in seinem Schaffen: Raumstudien und Selbstportr\u00e4ts, die moderne Architektur und die Figurenzeichnung ohne Modell. Bei der G\u00f6ttinger Ausstellung sind in erster Linie die Figurenzeichnungen und Selbstportr\u00e4ts zu finden.<\/p>\n<p class=\"pda-abody-p\">Zur Er\u00f6ffnung spielt Jospeh Hilker eine musikalische Einstimmung auf einer knallroten Gitarre, dem einzigen Farbfleck am Ort. Immer wieder schaut man in die gezeichneten Gesichter an der Wand: comichaft, der Mund allein durch einen waagerechten Strich geformt, alles ganz neutral und sachlich. Doch auf den zweiten Blick er\u00f6ffnet sich die emotionale Welt der Figuren.<\/p>\n<p class=\"pda-abody-p\"><b class=\"pda-abody-strong\">Kleines Spektrums der Gef\u00fchlswelt<\/b><\/p>\n<p class=\"pda-abody-p\">Auf einem Bild zeigt sich ein sp\u00f6ttischer Blick, auf einem anderen bedr\u00e4ngt den Betrachter ein non-verbaler Vorwurf, die Figuren sind genervt, gelangweilt, lauernd. Es ist nicht die gro\u00dfe Bandbreite der menschlichen Gef\u00fchle, die El in seinen Bildern portr\u00e4tiert. Seine gezeigten Ausdr\u00fccke bewegen sich innerhalb eines kleinen Spektrums der Gef\u00fchlswelt.<\/p>\n<p class=\"pda-abody-p\">Dadurch sind sie jedoch nicht weniger intensiv und tats\u00e4chlich n\u00e4her an der Realit\u00e4t, denn der Alltag zeichnet sich keineswegs durch ein manisches Auf und Ab aus. Els Strichf\u00fchrung zeigt Kontraste. Es gibt die starken, klaren Linien, aber auch den skizzenhaften, lockeren Strich, der sich in einer Zeichnung bis ins W\u00fctende steigert.<\/p>\n<p class=\"pda-abody-p\">El portr\u00e4tiert so exemplarisch den modernen Arbeitnehmer. Ebenso unterschwellig wie das L\u00e4cheln der Figuren, ist darin auch Els Gesellschaftskritik.<\/p>\n<p class=\"pda-abody-p\"><a href=\"https:\/\/eleug.wordpress.com\/\">Eugen Els Blog<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterschwellige Arbeitnehmer Eugen El zeigt Zeichnungen in G\u00f6ttinger Galerie \u201eArt Supplement\u201c Zun\u00e4chst wirkt die Ausstellung des K\u00fcnstlers Eugen El in der Galerie \u201eArt Supplement\u201c kalt und steril. Die Zeichnungen des Frankfurter K\u00fcnstlers heben sich kaum vom Wei\u00df der W\u00e4nde ab. 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