{"id":946,"date":"2020-10-24T17:22:33","date_gmt":"2020-10-24T15:22:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.art-supplement.de\/?page_id=946"},"modified":"2021-08-30T22:05:20","modified_gmt":"2021-08-30T20:05:20","slug":"gabor-fekete","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.art-supplement.de\/?page_id=946","title":{"rendered":"Gabor Fekete"},"content":{"rendered":"<header>\n<hgroup>\n<h1 data-bind=\"text: articleTitle\">Illustrationen von Gabor Fekete<\/h1>\n<h2 data-bind=\"text: articleSubtitle\">Ausstellung \u00f6ffnet am 16. Oktober<\/h2>\n<\/hgroup>\n<ul class=\"art-byline\">\n<li class=\"art-source\" data-bind=\"text: issueTitle\">G\u00f6ttinger Tageblatt<\/li>\n<li class=\"art-date\"><time data-bind=\"text: shortDateString\">14 Oct 2020<\/time><\/li>\n<\/ul>\n<\/header>\n<div data-bind=\"foreach: articleBlocks\">\n<p data-bind=\"text: $data\">G\u00f6ttingen. Eine neue Ausstellung mit dem Titel \u201eGabor Fekete\u201cer\u00f6ffnet die Galerie Art Supplement, Burgstra\u00dfe 37 a in G\u00f6ttingen, am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr. Besucher der Ausstellung k\u00f6nnen Illustrationen des K\u00fcnstlers Fekete als Originale und als ver\u00f6ffentlichte Druckversionen bestaunen. Die Ausstellung ist bis zum 13. November zu sehen.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Der Illustrator und Galerist aus Luzern studierte nach eignen Angaben von 1977 bis 1982 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und wurde von den Professoren Hans Hillman (Illustration), Jan Lenica (Animation), Bernd Bexte (Grafik) und Gunter Rambow (Fotografie) unterrichtet, die eine relevante Rolle in seinem sp\u00e4teren Leben gespielt haben. Sein pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt sei sein Animationsfilm zum Abschluss gewesen, mit dem er die Solothurner Filmtage gewonnen hat. Seit 1983 ver\u00f6ffentlicht der K\u00fcnstler nach eigenen Angaben f\u00fcr verschiedene Magazine, Zeitschriften und Verlage wie Brigitte, Vogue oder das Frankfurter Allgemeine Magazin. Von 1999 bis 2019 sei er an der Hochschule f\u00fcr Kunst und Design in Luzern als Dozent f\u00fcr Illustration und Fotografie t\u00e4tig gewesen.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Die \u201eKunstmetzgerei\u201cist sein aktuelles Projekt, an dem er zusammen mit seiner Frau Monika Sigrist seit drei Jahren arbeite, wie Fekete mitteilt. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Galeristen gibt es online unter blog.art-supplement.de, kunstmetzgerei.ch sowie gaborfekete.ch. ibo<\/p>\n<header>\n<hr \/>\n<hgroup>\n<h1 data-bind=\"text: articleTitle\">Kunst der Illustration<\/h1>\n<h2 data-bind=\"text: articleSubtitle\">Gabor Fekete stellt bis Mitte November in der G\u00f6ttinger Galerie Art Supplement aus<\/h2>\n<\/hgroup>\n<ul class=\"art-byline\">\n<li class=\"art-source\" data-bind=\"text: issueTitle\">G\u00f6ttinger Tageblatt<\/li>\n<li class=\"art-date\"><time data-bind=\"text: shortDateString\">19 Oct 2020<\/time><\/li>\n<li class=\"art-author\" data-bind=\"text: byline\">Von Udo Hinz<\/li>\n<\/ul>\n<\/header>\n<figure class=\"art-pic\"><img decoding=\"async\" class=\"articleImage\" src=\"https:\/\/i.prcdn.co\/img?regionKey=HzM1A1utywHVGsEFWHfaQg%3d%3d\" data-bind=\"attr: { src: imageUrl }\" \/><br \/>\n<em data-bind=\"text: imageByline\">FOTO: HINZ<\/em><figcaption><strong data-bind=\"text: imageTitle\">Der Illustrator Gabor Fekete.<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<div data-bind=\"foreach: articleBlocks\">\n<p data-bind=\"text: $data\">G\u00f6ttingen. Gezeichnete Illustrationen schaffen etwas, was Fotografien nicht k\u00f6nnen: Sie k\u00f6nnen Themen bebildern, die fotografisch kaum zu fassen sind. Sie k\u00f6nnen innere Bilder beim Betrachter erzeugen und eine zweite Ebene mitschwingen lassen. Gleichzeitig bringen Illustrationen eine andere, k\u00fcnstlerische Bildsprache und damit Abwechslung in eine Zeitschrift.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Als einer der gro\u00dfen europ\u00e4ischen Illustratoren stellt Gabor Fekete jetzt in der Galerie Art Supplement aus. Bei der am Freitag er\u00f6ffneten Schau mit Auftragswerken und freien Arbeiten pr\u00e4sentiert er erstmalig auch Ver\u00f6ffentlichungen seiner Werke. Der Saxofonist Peter Kalkowski gab der Vernissage eine emotionale Tiefe mit seiner Improvisation \u00fcber \u201eLonely Woman\u201cvon Ornette Coleman \u2013 eine der gr\u00f6\u00dften Balladen der Jazzgeschichte.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Mickey Mouse abgezeichnet und ab an die Kunstschule<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">\u201eWeil ich gut Mickey Mouse abzeichnen konnte, empfahl mir mein Arbeitsberater, an eine Kunstschule zu gehen\u201c, erz\u00e4hlt Gabor Fekete schmunzelnd bei der Er\u00f6ffnung der Ausstellung. \u201eIch wollte Illustrator werden, weil es nicht viele davon gibt.\u201cDie Entscheidung hat er nie bereut. Er zeichnete f\u00fcr Zeitschriften wie Brigitte, Faz-magazin, Vogue oder die NZZ und war Hochschul-dozent f\u00fcr Illustration und Fotografie in Luzern.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Der aus Ungarn geflohene K\u00fcnstler studierte an der Kunsthochschule in Kassel und lebt heute in der Schweiz. Der Illustrator ging stets auf volles Risiko: Vorab-skizzen f\u00fcr Redaktionen lehnte er ab, von seinen 600 Werken wurden nur drei nicht akzeptiert \u2013 der K\u00fcnstler hat also das richtige Gesp\u00fcr f\u00fcr Themen und Darstellung. \u201eIch habe immer den Mut gehabt, nicht zu versagen.\u201c<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Vogel mit d\u00fcnnem Hakenkreuz<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Die Ausstellung zeigt die gro\u00dfe Vielfalt der illustrativen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten von Gabor Fekete: Mal sind es Personen, deren Umrisse er mit leichtem Strich zeichnet, und dabei exakt den Charakter des Menschen trifft. Dann sind es auf blauem oder gr\u00fcnem Karton plakativ grob gezeichnete Szenen. F\u00fcr das Du-magazin illustriert er das Thema \u201eKinderkrieger\u201cschreiend ausdrucksstark in Schwarz und blutfarbenem Rot. Einen Beitrag \u00fcber den mit dem Nationalsozialismus verstrickten Dichter Gottfried Benn bebildert er mit einem Vogel, der ein d\u00fcnnes Hakenkreuz auf seinem Kopf hat \u2013 filigran gezeichnet aus wei\u00dfen Linien auf schwarzem Hintergrund.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Immer wieder schimmert bei Fekete ein Gesp\u00fcr f\u00fcr Poesie durch. Der Illustrator arbeitet mit wenig<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Material: Meist gen\u00fcgt ein schwarzer oder farbiger Filzstift, gerne nimmt er wei\u00dfes Papier oder farbigen Karton als Untergrund.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Gabor Fekete, Illustrator<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">In seinen freien Arbeiten nimmt sich Fekete alle Freiheiten. Wenige kleine Figuren auf wei\u00dfem Hintergrund wirken wie aus einer luftigminimalistischen Zen-\u00e4sthetik geboren. \u00dcbermalte alte SchultafelBilder f\u00fcgen bereits vorhandenen Waldameisen mit schwarzem Filzstift eine neue Gedankenebene hinzu. Manches wirkt wie eine Kinderzeichnung \u2013 also wie ein Werk aus einer anderen kreativen Fantasiewelt.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Originale und Ver\u00f6ffentlichungen<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">In G\u00f6ttingen pr\u00e4sentiert Fekete erstmalig sowohl Original&#8211;Illustrationen wie auch Ver\u00f6ffentlichungen. Diese herausgerissenen Zeitschriftenseiten liegen auf einem Tisch in der Mitte der Galerie. Fekete ist es wichtig, diese ver\u00f6ffentlichten Illustrationen zu zeigen. \u201eEs sind Auftr\u00e4ge von Redaktionen und der Besucher soll sehen, wie ich sie umgesetzt habe. Ein Beispiel: F\u00fcr die Zeitschrift Brigitte lieferte er eine Illustration zum Thema 1. Schultag. Im Zentrum des Bildes ist ein Junge mit Schult\u00fcte, der Vater geht aus dem Bild und die Mutter blickt den Betrachter an. Feketes Aussage: \u201eDer Vater zieht sich beim Kind aus der Verantwortung \u2013 und bei der Mutter bleibt die Arbeit.\u201c<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Fekete gibt sich im Gespr\u00e4ch enthusiastisch und zugleich etwas desillusioniert: \u201eEs gibt heute kaum noch Illustrationen in Zeitschriften. Die jungen K\u00fcnstler versenden nur noch Pdf-Dateien und haben gar keinen pers\u00f6nlichen Kontakt mehr zu den Redaktionen. Die G\u00f6ttinger Schau regt an, mehr auf Illustrationen zu achten und auf ihre gestalterische Einmaligkeit Wert zu legen \u2013 es lohnt sich!<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">&#8222;Ich wollte Illustrator werden, weil es nicht viele davon gibt.&#8220;<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Info Die Ausstellung mit Illustrationen von Gabor Fekete ist bis zum 13. November zu sehen in der Galerie Art Supplement, Burgstrasse 37a in G\u00f6ttingen, \u00d6ffnungszeiten: Montag bis Freitag 15 bis 18 Uhr, Sonntag 11 bis 13 Uhr.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Illustrationen von Gabor Fekete Ausstellung \u00f6ffnet am 16. Oktober G\u00f6ttinger Tageblatt 14 Oct 2020 G\u00f6ttingen. Eine neue Ausstellung mit dem Titel \u201eGabor Fekete\u201cer\u00f6ffnet die Galerie Art Supplement, Burgstra\u00dfe 37 a in G\u00f6ttingen, am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr. Besucher der Ausstellung k\u00f6nnen Illustrationen des K\u00fcnstlers Fekete als Originale und als ver\u00f6ffentlichte Druckversionen bestaunen. 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