{"id":851,"date":"2019-08-23T10:45:56","date_gmt":"2019-08-23T08:45:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.art-supplement.de\/?p=851"},"modified":"2019-08-28T18:12:18","modified_gmt":"2019-08-28T16:12:18","slug":"efraim-habermann-fotografie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.art-supplement.de\/?p=851","title":{"rendered":"Efraim Habermann &#8211; Fotografie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-852 alignnone\" src=\"http:\/\/blog.art-supplement.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Efraim-Habermann-2019-724x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"724\" height=\"1024\" srcset=\"http:\/\/blog.art-supplement.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Efraim-Habermann-2019-724x1024.jpg 724w, http:\/\/blog.art-supplement.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Efraim-Habermann-2019-212x300.jpg 212w, http:\/\/blog.art-supplement.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Efraim-Habermann-2019-768x1086.jpg 768w, http:\/\/blog.art-supplement.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Efraim-Habermann-2019-1200x1697.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/p>\n<p>am <strong>Sonntag, <\/strong>den<strong> 25. August 2019, <\/strong>um <strong>12 Uhr<\/strong>,<br \/>\ner\u00f6ffnet in\u00a0der Galerie Art \u00a0S u p p l e m e n t \u00a0eine neue Ausstellung :<\/p>\n<h3><strong>Fotografien <\/strong>von<strong> \u00a0Efraim Habermann<\/strong><\/h3>\n<p><strong><em>E f r a i m \u00a0 H a b e r m a n n<\/em><\/strong><em>, \u00a0der mit seiner Familie dem nationalsozialistischen Terror nur knapp entkam,\u00a0<\/em><em>hat sich Berlin in den Jahren nach seiner R\u00fcckkehr mit der Kamera \u201ezur\u00fcckerobert\u201c.<br \/>\n<\/em><em>Dabei war sein Blick auf die Stadt und ihre Menschen weder von Ressentiments noch von Sentimentalit\u00e4t gepr\u00e4gt.\u00a0<\/em><em>Ihn interessierte nicht das dokumentarische Abbild, sondern die \u00e4sthetische Komposition im Zusammenspiel von\u00a0<\/em><em>Stadt und Mensch. So entstanden Fotografien von gro\u00dfer formaler Strenge, Zur\u00fcckhaltung und Stille.\u00a0<\/em><em>In seiner Arbeit gibt es keinen Zufall, alles ist arrangiert, zusammengehalten von einer durchdringenden Poesie.<\/em><\/p>\n<p><em>Efraim Habermann, geboren 1933 in Berlin, floh als Sechsj\u00e4hriger mit seinen Eltern nach Pal\u00e4stina.\u00a0<\/em><em>1957 kehrte er nach Berlin zur\u00fcck, arbeitete als technischer Zeichner und ab Mitte der 1960er Jahre auch als\u00a0<\/em><em>freiberuflicher Fotograf. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p>(Text aus \u00a0\u201eEfraim Habermann \u00a0&#8211; \u00a0Berliner Stillleben\u201c, Lehmstedt Verlag, Leipzig)<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.goettinger-tageblatt.de\/Nachrichten\/Kultur\/Regional\/Motive-aus-Berlin-Fotos-von-Efraim-Habermann-in-Goettinger-Galerie\">G\u00f6ttinger Tageblatt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/lehmstedt.de\/habermann.htm\">Buch:\u00a0Efraim Habermann &#8211;\u00a0<strong> Berliner Stilleben &#8211; <\/strong>Fotografien 1975-2000<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/fotografien-von-efraim-habermann-konstrukteur-des-augenblicks\/22710210.html\">Tagesspiegel: <\/a><br \/>\n<span class=\"ts-overline\">Fotografien von Efraim Habermann &#8211; <\/span><span class=\"ts-headline\">Konstrukteur des Augenblicks<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kommunalegalerie-berlin.de\/ausstellungen\/archiv\/2018\/efraim-habermann\/\">Kommunale Galerie, Berlin:<\/a><br \/>\nMit Licht zeichnen &#8211; Fotografien von Efraim Habermann<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"irc_mi\" src=\"https:\/\/www.kommunalegalerie-berlin.de\/fileadmin\/_processed_\/6\/0\/csm_E_Habermann_2800_sw_web_95f4fdd334.jpg\" alt=\"Bildergebnis f\u00fcr Efraim Habermann\" width=\"334\" height=\"500\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<header>\n<hgroup>\n<h1 data-bind=\"text: articleTitle\">Zwischen Perfektion und Poesie<\/h1>\n<h2 data-bind=\"text: articleSubtitle\">Ausstellung \u201eFotografie\u201c mit ausgesuchten Werken von Efraim Habermann in der \u201eGalerie Art Supplement\u201c er\u00f6ffnet \/ Bilder sind noch bis 22. September zu sehen<\/h2>\n<\/hgroup>\n<p><a href=\"https:\/\/www.goettinger-tageblatt.de\/Nachrichten\/Kultur\/Regional\/Efraim-Habermann-stellt-Fotografien-in-Goettingen-aus\">G\u00f6ttinger Tageblatt,\u00a0<time data-bind=\"text: shortDateString\">27 Aug 2019,\u00a0<\/time>Von Markus Riese<\/a><\/p>\n<\/header>\n<figure class=\"art-pic\"><img decoding=\"async\" class=\"articleImage\" src=\"https:\/\/i.prcdn.co\/img?regionKey=syGolpMmmqg7g0TLcoROcA%3d%3d\" data-bind=\"attr: { src: imageUrl }\" \/><em data-bind=\"text: imageByline\">FOTO: RIESE<\/em><figcaption><strong data-bind=\"text: imageTitle\"><strong data-bind=\"text: imageTitle\">Besucherin der Ausstellung von Efraim Habermann in der Galerie Art Supplement in G\u00f6ttingen.<\/strong><\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p data-bind=\"text: $data\"><img decoding=\"async\" title=\"Vernissage: Miriam Hilker spricht einleitende Worte; Hans-Peter Hucke (l.) und Josef Hilker spielen \u201eWonderful World\u201c zur Einstimmung in die Bildwelten von Efraim Habermann.\" src=\"https:\/\/www.goettinger-tageblatt.de\/var\/storage\/images\/gt-et\/nachrichten\/kultur\/regional\/efraim-habermann-stellt-fotografien-in-goettingen-aus\/727361761-2-ger-DE\/Efraim-Habermann-stellt-in-Goettingen-aus_big_teaser_article.jpg\" alt=\"Vernissage: Miriam Hilker spricht einleitende Worte; Hans-Peter Hucke (l.) und Josef Hilker spielen \u201eWonderful World\u201c zur Einstimmung in die Bildwelten von Efraim Habermann.\" width=\"100%\" height=\"100%\" data-copyright=\"Markus Riese\" \/><\/p>\n<div data-bind=\"foreach: articleBlocks\">\n<p data-bind=\"text: $data\">Mit Livemusik und einer kurzen, aber recht pr\u00e4gnanten Einleitung ist am Sonntag, 25. August, eine neue Ausstellung in der \u201eGalerie Art Supplement\u201c an der Burgstra\u00dfe 37a er\u00f6ffnet worden: Unter dem schlichten Titel \u201eFotografie\u201c sind noch bis zum 22. September Bilder des in Berlin lebenden Foto-K\u00fcnstlers Efraim Habermann zu sehen.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Streng angeordnet sind die Schwarzwei\u00df-fotografien an den wei\u00dfen W\u00e4nden der Galerie; die meisten haben schwarze Rahmen, einige wei\u00dfe. Die Inszenierung der sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten Motive erinnert ein wenig an Film- oder Negativ-streifen. Und das ist durchaus so beabsichtigt, wie Galerie-mitarbeiterin Miriam Hilker, selbst erfolgreich ausstellende K\u00fcnstlerin, verr\u00e4t: \u201eWir bewegen uns szenisch durch die gezeigten St\u00e4dte Berlin, Venedig und Utrecht, so wie Habermann diese Orte entdeckt hat\u201c, erkl\u00e4rt die Gastgeberin. Ausgew\u00e4hlt habe sie die Bilder gemeinsam mit dem K\u00fcnstler, der zur Er\u00f6ffnung nicht selbst vor Ort sein konnte: \u201eWir bedauern das sehr, aber er ist inzwischen 86 Jahre alt und reist nicht mehr gern\u201c, begr\u00fcndet Hilker. Wer ihn treffen und mit ihm \u00fcber seine Werke diskutieren m\u00f6chte, hat dazu aber trotzdem Gelegenheit \u2013 die Bereitschaft vorausgesetzt, nach Berlin zu reisen. \u201eMan trifft ihn dort h\u00e4ufig abends im Literaturhauscaf\u00e9, dort ist er Stammgast\u201c, wei\u00df Hilker zu berichten.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\"><strong>Immer wieder sch\u00f6ne Frauen<\/strong><\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Die Motive, die sie zusammen mit Habermann f\u00fcr die Ausstellung ausgesucht hat, sind durchaus vielseitig: Mal sind es klassische Stillleben, mal Ausschnitte oder Details von Geb\u00e4uden, mal geometrische Formen, mal Panoramen, mal Schattenspiele. Manches wirkt fast wie gemalt. Ein Motiv allerdings taucht vergleichsweise h\u00e4ufig auf: \u201eEs sind immer wieder sch\u00f6ne Frauen, die den Bildern nochmal etwas Besonderes geben\u201c, beschreibt Hilker. Man sieht sie vor Gem\u00e4lden, vor Plakaten, vor markanten Landschaften oder Bauwerken \u2013 aber praktisch nie vor klassischen Sehensw\u00fcrdigkeiten der jeweiligen St\u00e4dte. Okay, das Detail-bild der U-bahn-station \u201eGleisdreieck\u201cwerden nicht nur Ortskundige schnell in Berlin verorten. Und der Gondoliere in seinem typisch venezianischen Gef\u00e4hrt, der gerade unter einer Br\u00fccke durchzuman\u00f6vrieren versucht \u2013 ja, gut, der wird dann wohl in Venedig aufgenommen worden sein. Bei den meisten anderen Bildern sind die Entstehungsorte aber nicht unbedingt auf den ersten Blick identifizierbar.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\"><strong>Ausdrucksstark und faszinierend<\/strong><\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Darauf kommt es bei Habermann auch gar nicht an: \u201eDie Bilder sind sehr ausdrucksstark, sie gefallen mir sehr. Sie alle haben eine faszinierende Struktur, und die Motive sind sehr spannend ausgew\u00e4hlt\u201c, sagt etwa Annegret Hilker, Miriams Mutter, die als Besucherin zur Vernissage gekommen ist und die Bilder gerade zum ersten Mal auf sich wirken l\u00e4sst. \u201eJedes f\u00fcr sich strahlt eine Art Perfektionismus aus und wirkt gleichzeitig fast poetisch\u201c, schw\u00e4rmt Hilker. Tochter Miriam spricht ebenfalls von \u201epoetischen Kompositionen\u201c, die sie schon beim Aussuchen begeistert h\u00e4tten: \u201eMan wird in diese Bilder regelrecht hineingezogen\u201c, bringt es die Gastgeberin treffend auf den Punkt. Denn: \u201eDie Situationen auf den Bildern wirken einfach sehr greifbar.\u201c \u00c4hnliches bekommt man zu Geh\u00f6r, wenn man den Gespr\u00e4chen der anderen Vernissagebesucher lauscht.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\"><strong>Ziemlich unkonventionell<\/strong><\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Auch wenn die Bildmotive manchmal zuf\u00e4llig wirken, so sind sie doch stets sorgf\u00e4ltig inszeniert. Manchmal erschlie\u00dft sich erst auf den zweiten Blick, was eigentlich zu sehen ist \u2013 und genau das erzeugt eine zus\u00e4tzliche Spannung beim Betrachter, ganz unabh\u00e4ngig vom handwerklichen K\u00f6nnen des K\u00fcnstlers, der sich \u00fcber Konventionen offensichtlich gern hinwegsetzt. Die Bildschnitte sind gelegentlich mindestens mutig, manchmal auch schon gewagt \u2013 aber immer \u00e4sthetisch.<\/p>\n<p data-bind=\"text: $data\">Info Die Ausstellung ist montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<hr \/>\n<header>\n<hgroup>\n<h1 data-bind=\"text: articleTitle\">Efraim Habermann<\/h1>\n<\/hgroup>\n<p>G\u00f6ttinger Tageblatt,\u00a0<time data-bind=\"text: shortDateString\">27 Aug 2019<\/time><\/p>\n<\/header>\n<div data-bind=\"foreach: articleBlocks\">\n<p data-bind=\"text: $data\">Efraim Habermann, geboren 1933 in Berlin, fl\u00fcchtete mit seiner Familie 1939 nach Pal\u00e4stina. Er lie\u00df sich zum Feinmechaniker und Technischen Zeichner ausbilden. Nach seiner R\u00fcckkehr 1957 wirkte er unter anderem als Zeichner in der Senatsverwaltung f\u00fcr Bauen und Wohnen. Mitte der 60er-jahre entdeckte er die k\u00fcnstlerische Fotografie f\u00fcr sich und entwickelte seinen eigenen, markanten Stil; zeitweise arbeitete er auch als freier Fotograf. Dass er immer wieder Frauen szenisch ins Bild setzte, geht auf das Gem\u00e4lde \u201eDas Fr\u00fchst\u00fcck im Gr\u00fcnen\u201c von \u00c9douard Manet zur\u00fcck. In seinen Bildern setzt er oft auf starke Kontraste und eine sehr pr\u00e4zise Linienf\u00fchrung.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>am Sonntag, den 25. 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