Lesung / Konzert: Freimund Pankow & Wolfgang Petrak

am Donnerstag, den 13. 06. 2019, um 19 Uhr findet
in der Galerie Art  S u p p l e m e n t  eine Lesung mit Musik satt :

Freimund Pankow liest Gedichte, die sich mit dem Schreiben als solchem befassen, besinnliche Texte zu Leben und Tod, heitere und naturbezogene Gedichte und ein Märchen zum Reinsbrunnen oberhalb der Göttinger Schillerwiesen.

Dazu spielt Wolfgang Petrak auf dem Piano.

Die Zusammenarbeit von Freimund Pankow und Wolfgang Petrak entstand aus der langjährigen gemeinsamen Arbeit in der Kirchengemeinde St. Petri Weende, in der Wolfgang Petrak 1997 die Weender ‚Nachtkirche‘ etablierte, einer literarisch-musikalischen Veranstaltung am Abend, die bis heute etwa viermal jährlich stattfindet.

Gruppenausstellung – Quartett

4 Absolventen der Kunsthochschule Kassel

Die Galerie Art  S u p p l e m e n t  hat immer wieder die Zusammenarbeit mit Universitäten und Kunsthochschulen verschiedener Städte im Programm.

Neben Hamburg, Offenbach, Gießen und Göttingens polnischer Partnerstadt Torun, kommt nun eine Ausstellung mit  4 Absolventen der Kunsthochschule Kassel.

Tatjana Ahle, Rosa-Violetta Grätsch, Ida Lorbach und Hannah Meisinger  präsentieren vom 26. Mai bis zum 16. Juni 2019  ihre Werke und geben mit ihren vier Positionen einen Einblick, was aktuell an der Kunsthochschule der Documentastadt  passiert.

Die Ausstellung  „Quartett“  eröffnet am Sonntag, den 26. 05. 2019, um 12 Uhr.

Lesung: Rosa Luxemburg

am Freitag, den 10. 05. 2019, um 19:00 Uhr, findet in der Galerie eine Lesung statt:
Regine Wagenknecht wiederholt ihr ausgewähltes, kommentiertes Programm mit Texten von

Rosa Luxemburg
„O bitte, beachten Sie doch diesen herrlichen Tag!“
Briefe aus dem Gefängnis

Lesung mit Musik: REZIBRATO und malesh

am Sonntag, den 28. 04. 2019, findet in der Galerie Art  S u p p l e m e n t   eine  Lesung  mit musikalischer Begleitung statt :

„R e z i b r a t o“   und  „m a l e s h“ 

laden ein zur öffentlichen Generalprobe in der Galerie Art S u p p l e m e n t  für ihren Auftritt  bei der StadtpARTie Einbeck (Do, den 02. 05. 19.00 Uhr, Alte Synagoge, Baustraße 15 A. Einbeck)

rezitieren und vibrato – das ist das Motto der Gruppe aus Göttingen.

Die Gruppe um Peter Hucke inszeniert Amüsantes mit Nachdenklichem, Gedichte mit Lesestücken von Heinz Erhardt mit Erich Kästner, Kurt Tucholsky mit Gottfried Keller, Klaus-Heid mit Andren. Ein unterhaltsamer Abend für jeden, der gern mal wieder schmunzeln möchte.

Garniert wird die unterhaltsame Stunde mit Musikstücken von der Band „malesh“ – (ägyt: „macht nichts “ oder „egal“) mit virtuoser Gitarre, ansteckendem Bluesharp und imposantem Vokal.

Beginn 18 Uhr, Eintritt frei

Anna K o l a und Krzysztof B i a ł o w i c z

Im Programm der Galerie Art  S u p p l e m e n t  steht regelmäßig der Ausstellungsaustauch mit Göttingens polnischen Partnerstadt Torun.

Am Freitag, den 26. 04. 2019, um 19 Uhr, eröffnet eine neue Ausstellung von zwei Künstlern aus Torun:

A n n a   K o l a    und    K r z y s z t o f   B i a ł o w i c z

zeigen vom 26. 04. bis 14. 05. 2019 ihrer Werke in der Galerie Art S u p p l e me n t   und in Kooperation in der Galerie Alte Feuerwache.

Im letzten Jahr wurde das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft Göttingen – Torun mit einer großen Jubiläumsausstellung in beiden Städten gefeiert.  Krzysztof  Białowicz hat die Ausstellung zusammen mit Waclaw Kuczma (Direktor des Zentrum für Zeitgenössische Kunst Torun) kuratiert, Anna Kola war eine der 29 teilnehmenden Künstler, ihre Glasobjekte waren im Künstlerhaus zu sehen.


A n n a   K o l a . Absolventin der Fakultät der Bildenden Künste an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń (Diplom in der Werkstatt für Grafikdesign), zur Zeit Angestellte in der Abteilung für Intermediale Kunst der Nikolaus-Kopernikus-Universität, wo sie im Rahmen der Interdisziplinären Werkstatt und der Fotografiewerkstatt unterrichtet. Sie ist Mitglied des Verbands der Polnischen Bildenden Künstler [Original: Związek Polskich Artystów Plastyków] und des Verbands der Polnischen Fotokünstler [Original: Związek Polskich Artystów Fotografików]. Ihre Arbeiten hat sie auf individuellen Ausstellungen und über 100 Sammelausstellungen in Polen und im Ausland (u.A. in Deutschland, den USA, Kanada, Australien, China, Thailand) präsentiert. Sie befasst sich mit Fotografie, Werkstatt- und Digitalgrafik, Glasmalerei, Glaskunst und Aktivitäten aus verschiedenen Kunstdisziplinen. Sie sucht nach den für sie optimalen Ausdrucksmitteln und verknüpft in ihren Arbeiten verschiedene Medien – hauptsächlich Glas und Fotografie.

Am meisten inspiriert mich die Natur. Besonders gern beobachte ich sie nicht in der Zeit der Blüte, wenn die Farben in ihr pulsieren und sie von lebensspendender Energie erfüllt ist, sondern wenn sie schläft und ihre Farben durch Schnee und Regen quasi „ausgespült” sind. In meinen Fotografien verzichte ich ganz auf die Farben – dann lassen Schwarz und Weiß die Textur – die Rauheit von morschem Holz oder den Glanz der tauenden Eisscholle – deutlicher zum Vorschein kommen. Ich beobachte die Natur gerne sowohl aus der Ferne, wobei ich die endlosen Flächen heranzoome, als auch aus unmittelbarer Nähe, wobei ich die Details und die winzigen organischen Strukturen erfasse. Ich verfolge die in ihr vorgehenden Änderungen, die Prozesse, denen sie unterliegt, auch die destruktiven, da sich Schönheit für mich auch durch Vergänglichkeit, durch den Zerfall der organischen Materie zeigt, die dadurch zum Aufblühen neuen Lebens beiträgt. Die Erde unter unseren Füßen besteht aus Schichten, je mehr von diesen, desto reicher, vielfältiger und lebensspendender ist sie. Auch meine Bilder bestehen aus Schichten. Einzelne, sich überlappende Aufnahmen, die auf der Realität basieren, durchdringen sich und erschaffen auf diese Weise eine neue Situation, die nie wirklich stattgefunden hat, aber eine gewisse, besondere Aufzeichnung des gegebenen Ortes und dessen Energie darstellt.


K r z y s z t o f   B i a ł o w i c z . 1991 absolvierte er ein Grafik-Studium an der Fakultät der Schönen Künste an der Nikolaus-Kopernikus Universität Thorn. Seit 1997 arbeitet er an seiner Heimat-Universität am Fachbereich für Intermediale Bildende Kunst; derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Leiter der Werkstatt für Visuelle Gestaltung. Er befasst sich mit Projektgrafik im weitesten Sinne sowie mit der Veranstaltung künstlerischer Initiativen unterschiedlichster Art, die hauptsächlich multimediale Kunst, Animation und Grafikgestaltung zum Gegenstand haben. Seit 2007 ist er Kurator für Design und Neue Medien am Thorner Zentrum für Zeitgenössische Kunst (CSW), wo er das Konzept für zwei regelmäßig wiederkehrende Festivals ausgearbeitet hat: „Pole Widzenia“ (Blickfeld) – ein Festival für Animationen und Neue Medien sowie „Plaster“ (Pflaster) – ein Plakat- und Typographiefestival.

Wenn ich vom Plakat spreche, dann meine ich einen Gedankensprung, der eine ausdrucksvolle grafische Form annimmt. Jede Komposition erläutert eine konkrete Idee; es geht dabei nicht nur darum, dass ich eine ästhetische Zeichnung kreiere, sondern auch darum, dass sie sich in den von mir generierten Code einschreibt. Dem Rezipienten bietet jedes Plakat mannigfaltige Lesarten, allerdings nur unter der Bedingung, dass er sich in die von mir vorgeschlagene Tonart hineinzuhören vermag. Die von mir in der Ausstellung präsentierten Arbeiten sind hauptsächlich den kulturellen Ereignissen gewidmet, wie Konzerten, Festivals, Ausstellungen. Sie ermöglichen es mir, mich jenen Kunstgebieten zu nähern, die – obgleich sie nicht unmittelbar mit meinem Beruf zu tun haben – meine langjährige Leidenschaft darstellen. Ich meine hier die Musik, den Film, das Theater sowie die zeitgenössische Kunst.

Konzert – Blue Mule

am Sonntag Abend, 31. März 2019, findet in  der
Galerie Art  S u p p l e m e n t  ein Konzert statt:

B L U E   M U L E

Der Sound der vierköpfigen aus dem Landkreis Göttingen kommenden Band ist durch das Zusammenspiel verschiedener akustischer Saiteninstrumente mit Percussion geprägt. Das Repertoire umfasst Gesangsstücke aus Bluegrass, New Acoustic und American Folk, aber auch Versionen bekannter Stücke verschiedener Stilrichtungen.

Besetzung

Michael Giesel: Gesang, Gitarre, Mandoline
Christof Günter:  Gesang, Mandoline, Mandola, Gitarre
Christian Lehmeier:  Geige, Gesang
Johannes von Paris: Percussion
Klaus Thiele: Kontrabass, Gesang

Beginn  18 Uhr
Eintritt frei

Harald K i j e w s k i – Bilder

H a r a l d   K i j e w s k i   

zeigt Bilder, die von einer Welt erzählen, die das bloße Auge nicht erfassen kann, deren Landschaften sich aus Farben und Formen zusammensetzen, auflösen, neu erfinden und niemals still zu stehen scheinen.

Vernissage am Sonntag, 31. März 2019 um 12 Uhr.

Konzert: Katharina Trabert und Michael Frei singen Chansons von Friedrich Hollaender

am Freitag, 01. März 2019, 19 Uhr, findet in der Galerie Art  S u p p l e m e n t ein Liederabend  mit Katharina Trabert und Michael Frei statt :

Eben lacht es, bums da weint es – ein szenischer Liederabend mit Chansons von  F r i e d r i c h   H o l l a e n d e r

Eben lacht es, bums da weint es und schon schreit es wie am Spieß – Die Lieder von Friedrich Hollaender entführen in das Berliner Milljöh der 20er Jahre und nehmen das Publikum mit auf eine kurzweilige Karussellfahrt durch die Träume und Wunschwelten der Gossengöre Trude. Neben Klassikern wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ werden auch fast vergessene, großartige Chansons einer wilden Zeit in Erin-nerung gebracht. Humorvoll und anrührend, zerbrechlich und stark.

 

 

Lesung: Rosa Luxemburg

am Donnerstag, den 28. 02. 2019, 19:00 Uhr
findet in der Galerie Art  S u p p l e m e  n t  eine Lesung statt:

R o s a  L u x e m b u r g
„O bitte, beachten Sie doch diesen herrlichen Tag!“
Briefe aus dem Gefängnis

ausgewählt, kommentiert und gelesen von  Regine Wagenknecht

Dorothea H e i n r i c h

Fotografien

»Die Hand öffnet sich. Die Libelle fliegt.«
 Es ist eine Geschichte über Verlust und Schmerz, Aufstehen und Kraft. Sie erzählt von der Suche nach Leichtigkeit, von Sehnsucht und von Kontakt mit sich selbst und zu anderen. Die Geschichte handelt von Unbegreiflichkeit und von Verstehen.
Es sind Begegnungen. Augenblicke des Kennenlernens, des Erfahrens, des Sehens. Menschen, die ihren Weg suchen, die sich selbst finden. Ich streife einen Moment lang ihre Existenz, berühre ihr Wesen. Etwas davon bleibt bei mir – unvergessen. Behütet. Ein Schatz so zart und stark wie Spinnweben. Manche Fäden zerreißen, manche halten. Es ist ein Geschenk. Die Hand zerdrückt nicht die Libelle. Die Finger öffnen sich. Die Libelle fliegt. Ein Windhauch. Auf und davon ist das Schillern. Die Trauer ist vergessen.
 Dorothea Heinrich ist in ihrer Fotografie auf der Suche nach Bildern, die eine Stimmung transportieren, die über das vordergründig Gesehene hinausgeht. Sie ist alleine unterwegs, viel auf Reisen, sucht bestimmte Orte über lange Zeiträume immer wieder auf, begegnet Neuem und Fremdem. Dann andererseits geht sie in Kontakt mit Menschen. Wildnis, das Verstören von Gewohntem; das Streifen von Existenzen sind Themen, die sie verfolgt. Das Pferd als Symbol für Kraft und Sanftheit taucht rhythmisch auf.
 Dorothea Heinrich machte 2000 das Diplom an der HfbK Hamburg in freier Kunst und sieht sich noch immer im Kontext von Malerei, Zeichnung und Film. Eine Frage, die sie untersucht ist: wie lässt sich die Qualität der analogen Fotografien, die durch den handwerklichen Prozess und Materialität bestimmt ist, in digitale Bilder übersetzen. Welche Kriterien sind es, die ein Bild zu dem erwählten Bild werden lassen? Präzise wird austariert, ob ein Portrait zu sehr das Abbild einer bestimmten Person zeigt oder andere Ebenen aufweist.
Sowohl die einzelnen Fotografien, als auch ihre assoziativen Zusammenstellungen erzählen poetische Geschichten. Diese können manchmal mit schwebender Leichtigkeit oder mit untergründiger Wucht daher kommen.

Die neue Ausstellung in der Galerie Art  S u p p l e m e n t findet wieder 
im Rahmen der Zusammenarbeit mit Universitäten und Kunstakademien statt :
 
Fotografie von D o r o t h e a   H e i n r i c h 
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 
 
Vernissage am Sonntag, den 24. 02. 2019, um 12:00 Uhr.

Homepage von Dorothea Heinrich